Europäische Sicherheit & Technik

Aktuelle Ausgabe: Januar 2019

Dass Deutschland in der internationalen Sicherheitspolitik eine wichtige Rolle spielt, wird 2019 wieder einmal sichtbar. Für zwei Jahre nimmt die Bundesrepublik einen der nichtständigen Sitze im UN-Sicherheitsrat ein. An anderen Stellen wird von Deutschland erwartet, dass es eine Führungsrolle übernimmt. Ob internationale Organisationen auch künftig bei der Verhinderung und Bewältigung von Konflikten eine Rolle spielen, steht im Fokus dieser Ausgabe – im Gespräch mit dem Generalsekretär der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Thomas Greminger, mit einem Ausblick auf die Herausforderungen, die Deutschland im UN-Sicherheitsrat erwarten und mit einer Analyse der deutschen Rolle in der NATO. Die Zusammenarbeit im internationalen Umfeld soll auch durch das Rahmennationenkonzept bestimmt werden, das wir in einzelnen Bereichen immer wieder vorgestellt haben. Der Leiter der Abteilung Planung, Generalleutnant Christian Badia stellt dar, was die Bundesregierung mit diesem Konzept beabsichtigt und wie das umgesetzt werden soll. Im Irak wird es dann praktisch: Der dortige Leiter der Ausbildungsmission der EU beschreibt, wie sein Alltag ist.

Neben dem Blick auf den Stand einiger Projekte, mit denen die Bundeswehr ausgerüstet werden soll, blicken wir auf den Jahresbericht der Marine, der immer wieder deutlich macht, wie sehr Deutschland von der Freiheit der Seewege abhängig ist. Diese Freiheit der Seewege wird in diesen Monaten im Konflikt zwischen der Ukraine und Russland gefährdet. Die Lage am Asowschen Meer wirft ein Schlaglicht darauf, wie schnell durch Blockaden auf See einem Land erheblicher Schaden zugefügt werden kann. Damit wird auch deutlich, wie brisant dieser Konflikt für die gesamte Staatengemeinschaft ist – und dass er noch lange nicht entschärft ist – unser Titelbild zeigt die ukrainische Fregatte Hetman Sahaidachnyi im Schwarzen Meer.

Erst kurz vor Weihnachten hat der US-Senat – im Gegensatz zu US-Präsident Trump – dem saudischen Kronprinzen vorgeworfen, den Befehl für die Ermordung des regimekritischen Journalisten Khashoggi gegeben zu haben. Auch das ist ein Thema, das nicht einfach in Vergessenheit geraten darf. Warum hat der saudische Kronprinz ausgerechnet Istanbul, also die Türkei, einen islamischen Staat, als Tatort gewählt? Wir geben darauf eine mögliche Antwort.

Schauen wir in die Zukunft: Wie sehen Streitkräfte aus, wenn die sogenannte Künstliche Intelligenz es ermöglicht, immer mehr Aufgaben automatisiert zu erledigen? Dieses Thema beschäftigt ES&T auch schon bei der Frage, wie die Bundeswehr immer mehr digitalisiert wird. Aber dass der große Wurf uns noch bevorsteht und dass dieser neben technischen auch ethische Fragen aufwirft, greifen wir in dieser Ausgabe auf.

Das ist der Bogen dieser ES&T 1/2019, den die Redaktion für Sie, unseren Leser, gespannt hat.

Rolf Clement, Chefredakteur

Themen der Ausgabe Januar 2019

  • Was wir nicht geschafft haben, ist näher an einen nachhaltigen Waffenstillstand im Donbass heranzukommen. - Interview mit dem OSZE-Generalsekretar Botschafter Thomas Greminger
  • Deutschland im UN-Sicherheitsrat (Thomas Nehls)
  • Das Weltkind in der Mitten (Detlef Puhl)
  • Reform des Sicherheitssektors im Irak mithilfe der EU (Markus Ritter)
  • Russisch-ukrainische Konfliktpotentiale (Tim B. Peters, Vasyl Mykhailyshyn)
  • Die Kashoggi-Affäre - Warum Tatort Istanbul? (Christoph Höfler)
  • Im Netzwerk der Berater (Thorsten Jungholt)
  • Maritime Dimension der Sicherheit - Jahresbericht des Marinekommandos 2018 (Dieter Stockfisch)
  • Künstliche Intelligenz und Militär - Chance oder Büchse der Pandora? (Kersten Lahl)
  • Das Rahmennationenkonzept - Multinationale Fähigkeitsentwicklung als Gestaltungsprinzip deutscher
  • Sicherheits- und Verteidigungspolitik zur Stärkung Europas (Christian Badia)
  • Vielfalt ist unsere Stärke - Die Einsatzflottille 1 am Puls der Zeit (Autorenteam Einsatzflottille 1)
  • Deutsche Luftpolizei im Baltikum – „… andere als russische Kontakte? Nein …!“ (Georg Mader)
  • Der Puma kommt nach Oberviechtach (Stefan Gewinner)
  • Luft-Boden-Bewaffnung für das Heer - Forderungen an zukünftige Effektoren des Kampfhubschraubers Tiger (Autorenteam)
  • Das TLVS-Programm nähert sich der Zielgeraden (Lars Hoffmann)
  • New-Generation Fighter Engine (Ulrich Renn)
  • Naval Technical Assurance - Verbesserung der Sicherheit und Betriebszuverlässigkeit von Überwasserschiffen und U-Booten der Marine durch die Beteiligung einer Klassifikationsgesellschaft (Christian von Oldershausen)
  • Night Vision Imaging Systems im Tornado (Oliver Leinemann)
  • Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr

    • Abteilung See (S)
    • Abteilung Zentrale Angelegenheiten (ZA)

  • Transparenter und fairer Wettbewerb schafft die beste Voraussetzung für Spitzentechnologie - Interview mit Dr. Thomas Kauffmann, Vice President General Dynamics European Land Systems (GDELS) und Geschäftsführer GDELS-Deutschland GmbH
  • Unternehmen bündeln Fähigkeiten
  • Rüstungskooperationen für Großprojekte liegen im Trend
  • Lars Hoffmann und Jürgen Hensel
  • Eine zweckmäßige Panzerabwehr muss mehrschichtig aufgebaut werden
  • Interview mit Magnus Espelund, Leiter Strategie der Business Unit Ground Combat bei SAAB Dynamics AB

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Deutschlands führende Monatszeitschrift für Sicherheitspolitik und Wehrtechnik

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hervorgegangen aus

  • Europäische Sicherheit (gegründet 1952)
  • Strategie & Technik (gegründet 1958 als Dienstzeitschrift der Bundeswehr unter dem Titel „Soldat und Technik“)

Europäische Sicherheit & Technik wird auf vertraglicher Grundlage in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung / der Bundeswehr herausgegeben und ist Organ der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. (IDLw), der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. (GSP) sowie der Clausewitz-Gesellschaft e.V.

Themenfelder:

  •     Sicherheitspolitik
  •     Entwicklung der Bundeswehr
  •     Streitkräfte international
  •     Rüstung
  •     Waffensysteme und Ausrüstung
  •     Wehrtechnik international
  •     Wehr- und Sicherheitstechnische Industrie
  •     Forschung und Technologie
  •     Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

Chefredakteur: Oberst a.D. Henning Bartels
Stellv. Chefredakteur: Dr. Peter Boßdorf
Chef vom Dienst: Oberstleutnant a.D. Wilhelm Bocklet
Marketing/Anzeigenleitung: Jürgen Hensel

Europäische Sicherheit & Technik im Internet: www.esut.de

 

 

 

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