Europäische Sicherheit & Technik

Aktuelle Ausgabe: Juni 2020

Ja, es gibt die Themen noch, die nichts mit Corona zu tun haben. Das politische Berlin wurde durch die heftig kritisierte Nominierung und spätere Wahl von Eva Högl zur neuen Wehrbeauftragten kurzzeitig aufgeweckt. Mit großem Respekt und viel Sympathie für ihn mussten wir Hans-Peter Bartels gehen sehen. Die Gründe und Abläufe der Neuwahl zeichnet ES&T in dieser Ausgabe nach. Winfried Nachtwei, langjähriger Verteidigungspolitiker der Grünen und damit aus Zeiten gemeinsamen Regierens mit den handelnden Personen noch vertraut, hat uns einen Brief an SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich zum Abdruck freigegeben – und unsere Gastkommentatorin Birgit Schmeitzner wendet sich diesem Thema zu. Wir hoffen, dass Eva Högl sich nun schnell und tief einarbeitet – und auch einen Draht zu den Soldaten spinnen kann. Aber dies ist ein Indiz dafür, dass die Koalitionsparteien in Berlin sich in der Sicherheitspolitik nicht mehr grün sind. Da werden schon die Gräben für den Bundestagswahlkampf 2020/21 gezogen – Es&T analysiert.

Es sind rund 100 Tage, dass der neue Heeresinspekteur Alfons Mais im Amt ist. Nun wendet er sich an die Öffentlichkeit und beschreibt in ES&T, wie das Heer die Fähigkeiten weiter auf- und ausbaut, die es braucht – ein Programm, das über seine Amtszeit wohl weit hinausreicht.

ES&T blickt auch in die Welt. Der Ölpreiskrieg, der zwischen den USA, Russland und Saudi-Arabien ausgetragen wird, beschäftigt uns ebenso wie ein Blick in die Sahel-Zone und den Einsatz der Bundeswehr in Mali. Und auf die neue Koalition in Israel, die ja die Annexion der Westbank vereinbart hat, schaut ein Autor, der als Palästinenser geboren ist, nun aber als Deutscher hierzulande lebt. Der Koreakrieg brach 1950 aus, und heute noch suchen wir nach Wegen, den dortigen Konflikt zu lösen.

Es geht aber auch um Zusammenarbeit. Deutschland und Frankreich betreiben gemeinsam einen Lufttransportverband. Zur Flexibilität einer Streikraft gehört es auch, dass sie Systeme vorhält, die zu Wasser und an Land agieren können. ES&T beleuchtet die amphibischen Erweiterungen der Marine.

Nordrhein-Westfalen ist ein Land mit großem wirtschaftlichen Potential. In unserer lockeren Folge über die Rüstungswirtschaft in deutschen Bundesländern blickt ES&T in dieser Ausgabe in dieses Land. Und dann doch noch Corona: Ist die von der Bundesregierung geplante App positiv – oder bekommt der Staat damit ein Instrument zur Überwachung in die Hand? Was könnte die Corona-Krise für den Bundeshaushalt und auch den Wehretat bedeuten? Und geht es schneller mit der Digitalisierung? Ein Plädoyer dafür, dass die Bundeswehr sich mehr für Start-ups öffnen soll – und ein Beitrag über die Systemrelevanz von Schlüsseltechnologien ergänzen die Berichterstattung über weitere Projekte, die die Bundewehr beschaffen, verbessern oder einsetzen will.

Das ist der Bogen dieser ES&T 6/2020, den die Redaktion für Sie, unsere Leser, gespannt hat.

Ihr Rolf Clement, Chefredakteur

Themen der Ausgabe

Im FOKUS: CORONA

  • Corona-Apps und die Freiheitsrechte (Dorothee Frank)
  • Auswirkung der Corona-Krise auf Beschaffungen der Bundeswehr (Gerhard Heiming)
  • Corona-Pandemie - Digitale Lösungen helfen Infektionsrisiken zu reduzieren (Jörg Plathner)

Weitere Themen:

  • Der Beitrag des Heeres zum Fähigkeitsprofil der Bundeswehr (Alfons Mais)
  • Fachkompetenz unnötig - Wie die SPD das Amt des Wehrbeauftragten entwertete (Wolfgang Labuhn)
  • Brief Winfried Nachtwei - An den Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion
  • Kein Konsens - Die Sicherheits- und Verteidigungspolitik von CDU/CSU und SPD driftet auseinander (Wolfgang Labuhn)
  • Für ein umfassenderes Engagement in der Sahel-Region (Jürgen Hardt)
  • Quo vadis Mali - Stabilität in der Sahelzone? (Philipp Schätz)
  • „Die Juden haben die Annexion schon vorweggenommen“ - Palästinensische Gedanken zur Annexion
  • Energiepolitische Doppelkrise von Ölpreiskrieg und Pandemie - Geopolitische Auswirkungen (Frank Umbach)
  • INSTEX: Lichtblick am dunklen Corona-Himmel des Iran? (Heino Matzken)
  • Der Koreakrieg und seine Folgen (Hanns Günther Hilpert)
  • Neuer Schwerpunkt ist die Befähigung zu amphibischen Operationen und Kampf im maritimen Umfeld - Interview mit dem Kommandeur der Einsatzflottille 1, Flottillenadmiral Christian Bock
  • Amphibische Kampfboote - Erweiterung der maritimen Fähigkeiten der Bundeswehr (Arne Krüger)
  • Neues Material für die Luftlandetruppe (Dietmar Klos)
  • Eine neue Stufe der deutsch-französischen Partnerschaft - Luftwaffe und Armée de l‘Air fliegen gemeinsam C-130J (Mike Feuerbach und Philipp-Jan Krappmann)
  • Gepanzertes Transportkraftfahrzeug Boxer - Varianten des Heeres, Bewaffnung und Schutz (Karlheinz Boenke)
  • Logistische Unterstützung für den Boxer (Robert Elvish)
  • Vor 50 Jahren - Die erste C-5A „Galaxy“ für die U.S. Air Force (Peter Preylowski)
  • Deutscher Ansatz zur vernetzten Luftverteidigung (Dorothee Frank und Ulrich Renn)
  • Umsetzung der Fähigkeitsforderungen des SPz Puma in das System Panzergrenadier (Kim Feilcke)
  • Verteidigungsindustrie in Nordrhein-Westfalen - Breites Angebotsspektrum (Lars Hoffmann)
  • Der Verteidigungssektor muss sich für Start-ups öffnen (Lorenz Lehmhaus)
  • Systemrelevanz nationaler Schlüsseltechnologien im Bereich Sicherheit und Verteidigung (Hans Christoph Atzpodien)
  • Anforderungen so weit wie möglich harmonisieren - Interview mit Vizeadmiral Matteo Bisceglia, Direktor OCCAR-EA
  • Tschechische Waffenschmiede mit Tradition (Jan-Phillipp Weisswange)

Online Shop

Europäische Sicherheit & Technik

Deutschlands führende Monatszeitschrift für Sicherheitspolitik und Wehrtechnik

Mehr auf www.esut.de

hervorgegangen aus

  • Europäische Sicherheit (gegründet 1952)
  • Strategie & Technik (gegründet 1958 als Dienstzeitschrift der Bundeswehr unter dem Titel „Soldat und Technik“)

Europäische Sicherheit & Technik wird auf vertraglicher Grundlage in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung / der Bundeswehr herausgegeben und ist Organ der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. (IDLw), der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. (GSP) sowie der Clausewitz-Gesellschaft e.V.

Themenfelder:

  •     Sicherheitspolitik
  •     Entwicklung der Bundeswehr
  •     Streitkräfte international
  •     Rüstung
  •     Waffensysteme und Ausrüstung
  •     Wehrtechnik international
  •     Wehr- und Sicherheitstechnische Industrie
  •     Forschung und Technologie
  •     Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

Chefredakteur: Rolf Clement
Chef vom Dienst: Oberstleutnant a.D. Wilhelm Bocklet
Marketing/Anzeigenleitung: Jürgen Hensel

Europäische Sicherheit & Technik im Internet: www.esut.de

 

 

 

ES&T testen

Fordern Sie hier ein kostenloses Probeheft an!

Jetzt Abonnieren!

Europäische Sicherheit & Technik erscheint monatlich (12 Ausgaben)

Jahresabonnement: 78,00 € (zzgl. 11,50 € Versand bei Beziehern im postalischen Inland)

Sonderpreis für Bundeswehr, Reservisten, Schüler, Studenten, IDLw- und GSP-Mitglieder: 58,00 € (zzgl. 11,50 € Versand bei Beziehern im postalischen Inland)

Die Print-Ausgabe können Sie hier abonnieren. Unsere digitalen Angebote finden Sie  in unserem Onlineshop.

ES&T im ikiosk

iKiosk Europäische Sicherheit & Technik

Europäische Sicherheit & Technik ist als E-paper für Ihren Tablet-PC und Ihr Smartphone  im ikiosk der Axel Springer AG erhältlich!

Zur digitalen Ausgabe in zwei Schritten:

1. ikiosk App auf dem Tablet-PC oder dem Smartphone installieren (kostenlos im App Store von Apple bzw. im Google Play Store)!

2. Europäische Sicherheit & Technik im ikiosk auswählen und bestellen!

Einzelausgabe: 6,99 Euro
Abonnement (12 Ausgaben): 64,99 Euro

Mittler Report Verlag GmbH • Baunscheidtstraße 11 • D-53113 Bonn • Tel. 0228 / 35 00 870 • info@mittler-report.de