Europäische Sicherheit & Technik

Aktuelle Ausgabe: November 2019

Manchmal wird die Redaktionsarbeit von der Aktualität überholt. In diesem November jähren sich zwei Ereignisse zum 40. Mal, die als Geburtsstunde des islamistischen Terrors bezeichnet werden: die Stürmung der US-Botschaft in Teheran und der Sturm auf Mekka. Diese beiden Ereignisse sollten zeigen, welche Wurzeln diese Form der Terrorismus hat und wie sie heute noch unser Leben beeinflusst. Da platzte der rechtsterroristische Anschlag von Halle in die Redaktionsarbeit. Das hat der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang dann mit aufgegriffen. Die große Übung in Stetten am Kalten Markt in Baden-Württemberg zeigt die Vorbereitungen des Staates auf eine wirksame Terrorbekämpfung – das Titelbild zeigt diese Übung.

Die Reaktion auf die Krise um Nordsyrien hat eindrucksvoll gezeigt, dass die außenpolitische Strategiefähigkeit Deutschlands im Argen liegt. Der Außenpolitiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Roderich Kiesewetter MdB, macht Vorschläge zur dringend nötigen Verbesserung dieser Fähigkeit. Über Verantwortung in der Außenpolitik wird im November bei der Gesellschaft für Sicherheitspolitik in Berlin diskutiert. ES&T ist Partner bei dieser Veranstaltung – Kiesewetters Beitrag soll darauf einstimmen.

Partner ist die ES&T auch bei der Berliner Sicherheitskonferenz Ende November. Dort ist Italien Partnerland. Es lohnt sich, auf die Sicherheitslage in Italien einmal zu schauen. Die Diskussion um ein Taktisches Luftverteidigungssystem ist ein dringendes Thema in der sicherheitspolitischen Debatte, weil die Gegenmaßnahmen der NATO gegen die russische Nuklearrüstung darauf aufbauen. Der ES&T-Schwerpunkt gibt einen Sachstandsbericht.

Die Logistik der Bundeswehr läuft seit langem in gewohnten Bahnen. Ist das noch zeitgemäß? Bedarf es neuer Ansätze? Peter Bohrer, bis zum 30. September stellvertretender Inspekteur der Streitkräftebasis, hat sich am Ende seiner Dienstzeit konzeptionelle Gedanken gemacht. Die interne Diskussion in der Bundeswehr sollte sich mit den Ansätzen beschäftigen.

Auch die Digitalisierung ist immer im Fluss, auch da werden neue Ansätze immer weiterverfolgt. Was kann die Bundeswehr schon, wo muss sie noch neue Konzeptionen entwickeln? Generalmajor Michael Färber ist Kommandeur des Kommandos Informationstechnik der Bundeswehr. Er schildert seine Arbeit in der und für die Bundeswehr.

Rolf Clement, Chefredakteur

Themen der Ausgabe

Im FOKUS: 40 JAHRE ISLAMISTISCHER TERROR

  • In Mekka fing alles an. Die Erstürmung der Großen Moschee 1979 (Paul Elmar Jöris)
  • 40 Jahre nach der Besetzung der US-Botschaft in Teheran. Die US-amerikanische Außenpolitik gegenüber dem Iran (Mirijam Koch)
  • Das Amt muss weiter personell gestärkt werden - Interview mit dem Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang
  • Strategische Auswirkungen des Angriffs auf die saudischen Ölförderstätten (Frank Umbach)

ES&T SCHWERPUNKT: LUFTVERTEIDIGUNG

  • Abwehr der Bedrohung aus der Luft. Weiterentwicklung und konzeptionelle Überlegungen (Rainer Udo Precht)
  • Taktisches Luftverteidigungssystem. Erkenntnisse aus einer Kleinen Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion (Ulrich Renn)
  • Luftverteidigungssystem Nah- und Nächstbereichsschutz. Ein Luftwaffenprojekt fur die ganze Bundeswehr (Leopold Reiter)
  • Seegestützte Abwehr ballistischer Raketen (Dieter Stockfisch)

Weitere Themen:

  • Münchener Konsens. Auch fünf Jahre danach steckt die Strategiefähigkeit Deutschlands immer noch in den Kinderschuhen (Roderich Kiesewetter)
  • Konzentration auf die Innere Sicherheit. Italien sucht nach Identität (Karl Hoffmann)
  • Hybride Kriegführung unter verengtem Blickwinkel. Gedankliche Unschärfen in militärischen Konzepten (Bruno Lezzi)
  • Quo vadis Logistik? (Peter Bohrer)
  • Zentraler IT-Service Provider der Bundeswehr. Das Kommando Informationstechnik der Bundeswehr. - Interview mit Generalmajor Dr. Michael Färber, Kommandeur des Kommandos Informationstechnik der Bundeswehr
  • Drei Projekte für den Informationscluster (Dorothee Frank)
  • Das mittlere geschützte Sanitätsfahrzeug (Klaus Krickl)
  • Die Einsatzflottille 2. Wo stehen wir, wo wollen wir hin? (Martin Ruchay)
  • Strategie der Reserve (Dietmar Klos)
  • Mehrzweckkampfschiff 180. Bis zu zwei Jahren Stehzeit geplant (Hans Uwe Mergener)
  • Neue Pionierpanzer für die Bundeswehr. Zwei Anbieter warten auf Beginn des Beschaffungsprozesses (Lars Hoffmann)
  • Erhalt der Nachtkampffähigkeit durch Bilddatenfusion (Doug Richardson)
  • 100 Jahre Michail T. Kalaschnikow (Jan-Phillipp Weisswange)
  • Waffensystem Mörser. Neuigkeiten aus den Streitkräften und der Industrie (Waldemar Geiger)
  • Waldbrände werden in Deutschland zunehmend zur Bedrohung. Kurzinterview mit Mike Schmidt, Geschäftsführer, Rheinmetall Aviation Services GmbH

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hervorgegangen aus

  • Europäische Sicherheit (gegründet 1952)
  • Strategie & Technik (gegründet 1958 als Dienstzeitschrift der Bundeswehr unter dem Titel „Soldat und Technik“)

Europäische Sicherheit & Technik wird auf vertraglicher Grundlage in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung / der Bundeswehr herausgegeben und ist Organ der Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V. (IDLw), der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. (GSP) sowie der Clausewitz-Gesellschaft e.V.

Themenfelder:

  •     Sicherheitspolitik
  •     Entwicklung der Bundeswehr
  •     Streitkräfte international
  •     Rüstung
  •     Waffensysteme und Ausrüstung
  •     Wehrtechnik international
  •     Wehr- und Sicherheitstechnische Industrie
  •     Forschung und Technologie
  •     Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

Chefredakteur: Rolf Clement
Chef vom Dienst: Oberstleutnant a.D. Wilhelm Bocklet
Marketing/Anzeigenleitung: Jürgen Hensel

Europäische Sicherheit & Technik im Internet: www.esut.de

 

 

 

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